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Friedhelm Franken
Kleine Kreuzfahrt durch die Rhetorik - eine Zitatreise in 30 Etappen
Kommen Sie mit: Wir laden Sie ein auf eine kleine Kreuzfahrt durch die Rhetorik: Sie werden die Quintessenz rhetorischer Erfahrungen aus zweieinhalb Jahrtausenden kennenlernen. Erfahrungen, die auf kurze, prägnante Formeln verdichtet worden sind - von Konfuzius über Cicero bis Iacocca.
Eine der schönsten und klügsten Sentenzen stammt aus der Feder des heiligen Augustinus (354-430); sie verweist in zehn knappen Worten auf eine der wichtigsten, ja vielleicht die wichtigste Voraussetzung für eine überzeugende Rede. Sie lautet:
"In Dir muß brennen, was Du in anderen entzünden willst."
Das heißt: Sie sollen nur über das reden, was Ihnen ein persönliches Anliegen ist, was Ihnen wirklich am Herzen liegt.
1. Nutzen Sie die Sprache als Kommunikationsmittel!
2. Nutzen Sie die Sprache als Verkehrsmittel!
3. Machen Sie sich fit wie Iacocca!
4. Motivieren Sie andere durch Reden!
5. Verschaffen Sie sich Redepraxis!
6. Sie müssen etwas zu sagen haben!
7. Im Zweifelsfall: Rede absagen und schweigen!
8. Sie müssen klare Vorstellungen haben!
9. Das Thema muß stimmen!
10. Ihre Worte müssen präzis und verständlich sein!
11. Sie müssen üben, schlicht und einfach zu formulieren!
12. Ihre Zielgruppe sind Menschen, und Menschen gehören ins Zentrum Ihrer Reden!
13. Erzählen Sie Geschichten von Menschen, menschliche Schicksale!
14. Erzählen Sie Erlebnisse!
15. Nennen Sie nicht nur die Dinge, sondern auch die Menschen beim Namen!
16. Nichts ist langweiliger, als alles zu sagen!
17. Wiederholungen sind wichtig. Trotzdem: Fassen Sie sich kurz!
18. Persönlichkeit überzeugt!
19. Sie müssen von Herzen hinter Ihrer Sache stehen, oder Sie lassen die Zuhörer kalt!
20. Planvoll vorgehen - wie die Architekten!
21. Die kurzweiligste Rede ist eine Rede zum Mitmachen!
22. Stellen Sie Fragen - rhetorische Fragen!
23. Würzen Sie, je nach Gelegenheit, auch mit Humor, Vergleichen und Bildern!
24. Schrittweise vorgehen!
25. Sie haben Stil, auch Ihre Rede soll Stil haben - Ihren eigenen!
26. Schriftlich vorbereiten - möglichst frei sprechen!
27. Warum Stegreif-Reden meist daneben gehen...
28. Eine Rede braucht leise und laute Töne!
29. Körpersprache beachten!
30. Begeistern Sie sich für das Reden!
Wenn Sie die Kreuzfahrt durch die Rhetorik
bis hierhin mitgemacht haben, wird Ihnen der gefürchtete
"Black-out" erspart bleiben, den Mark Twain, selbst
einer der brillantesten Redner, einmal so beschrieben hat:
Gehirn
Das menschliche Gehirn ist eine großartige Sache. Es
funktioniert bis zu dem Zeitpunkt, wo du aufstehst, um eine Rede
zu halten.
Mark Twain (1835-1910), eigtl. Samuel Langhorne Clemens, amerik.
Schriftsteller
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